
Dann kommen Sie doch vom 24. bis 27. Juni 2010 nach Lech am Arlberg und nehmen Sie teil an der Classic car ralley Arlberg! Kurven, Kurven, Kurven…
Für die Premiere der „Arlberg Classic Car Rally“ haben wir die schönsten Streckenabschnitte am Arlberg, im Lechtal und dem benachbarten Bregenzerwald zusammengefasst. Nein, schwindelfrei müssen Sie nicht sein bei der Fahrt über sechs Alpenpässe. Doch auf die kühnen Piloten und die Navigatoren auf dem Beifahrersitz warten: Kurven, Kurven, Kurven.
Das geht gleich beim Prolog am Donnerstag los. Die ersten Kilometer winden sich entlang des grandiosen, für uns extra gesperrten „Lech Canyon“ nach Warth – eine Strecke, die im Winter zumeist wegen akuter Lawinengefahr nicht befahren werden kann. Aber wir sind ja bei herrlichem Sonnenschein unterwegs.
Am Freitag schwingen wir ab zum „Walzertanzen“ ins Lechtal, dem letzten in diesem Streckenteil noch nicht gezähmten Wildwasserfluss in den Alpen. Diesen Abschnitt werden Sie so wenig vergessen wie die Fahrt von Namlos bis Berwang. Über Lermoos geht es in Richtung Fernpass zur Mittagspause mit grandiosem Ausblick auf die gegenüberliegende Zugspitze.
So gestärkt wartet nach einer Schleife um Imst eine besondere Herausforderung an diesem Tag: der Gipfelsturm auf das Hahntennjoch bis auf 1.894 m. Zurück im Lechtal fahren wir in umgekehrter Richtung wie am Morgen. Der Abend steht zur freien Verfügung. Zu erzählen haben Sie sich ja schon genug.
…und sechs Alpenpässe.
Am letzten Tag wechselt zwar die Landschaft, aber was bleibt sind Kurven, Kurven, Kurven. Über den imposanten Hochtannbergpass erreichen wir den wunderschönen Bregenzerwald. Nach einer Pause folgt der Anstieg auf das Furkajoch bis auf 1.760 m und die Fahrt durch das Laternser Tal nach Rankweil. Wir umfahren Bludenz auf der Rheintalautobahn und schon sind wir wieder dort, wo sich Oldtimer und deren Besatzung am wohlsten fühlen.
Auf der alten Arlbergstraße steuern wir über Dalaas, Klösterle und Stuben den legendären Arlbergpass und kommen nach St. Christoph. Motorsportfreunde seien daran erinnert, dass 1927 auf dieser Strecke das erste internationale Arlbergrennen stattfand. Der Sieger bei den Automobilen: Hans Stuck auf Austro Daimler ADM 3 L Sport in 4:58 min. Aber Achtung: Sie haben mehr Zeit und Österreichs Gendarmen professionelle Speedmesser!
Auf der Rückfahrt passieren wir ein imposantes Beispiel österreichischer Straßenbaukunst: die um 1897 aus dem Fels gehauene Flexengalerie, die derzeit gründlich renoviert wird. Wir sind wieder dort gelandet, wo alles angefangen hat: in Lech.
Und Sie freuen sich auf den Abschlussabend mit Siegerehrung, um Ihre Pokale abzuholen, zumindest aber mit alten und neuen Freunden auf herrliche Tage am Arlberg anzustoßen. Wohl bekomm’s!
Am Goldenen Berg freuen wir uns, Sie nach dem Rennen zu verwöhnen.
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