“Des skifoan is des laiwandsde, wos ma se nua vorstelln ko….”
Das wissen wir ja bereits alles. Jedoch Skifahren abseits der Piste, ist noch viel schöner. Perfekt, wenn man den zu befahrenden Berg vorher erklommen hat!
Welche Ausrüstung brauchen Sie dafür?
- Tourenskier unterscheiden sich von Pistencarvern maßgeblich: sie sind nicht tailliert und viel leichter
- Felle – diese werden für den Aufstieg über den Belag gespannt
- Tourenbindung – diese kann hinten geöffnet werden. Weiters kann sie auf drei Höhen verstellt werden, je nach Steilheit des Geländes wird sie umgestellt
- Lawinenpipser
- Leichte Kleidung in verschiedenen Schichten (Tourenskikleidung kann durch Reisverslüsse da und dort geöffnet werden und ermöglicht so, dass man nicht zu sehr schwitzt
- Sonnenschutz – der Schnee reflektiert das Sonnenlicht 1000 fach und wenn man dann noch schwitzt ist die Haut gefährdet
- Wasser – ganz wichtig bei jedem Sport – viel trinken
- Powerbar – wenn die Kraft nachlässt, hilft so ein Bar in Sekunden
Wann ist die Beste Zeit für Skitouren? Generell das Frühjahr. Bei hohem Tiefschnee ist das Tourengehen einerseits sehr anstrengend – obgleich die Abfahrt noch mehr Spaß macht, aber es ist auch gefährlicher. Mit den Fellen an den Skiern kann man einem sich lösenden Schneebrett nicht ausweichen. Also unbedingt mit Guide gehen und immer die Lawinenwarnstufe im Auge behalten. Niemals ohne Lawinenpips aufbrechen – es kann immer etwas passieren am Berg! Besonders viel Spaß machen Skitouren im Firnschnee. Zugegeben, man muss wesentlich früher aufbrechen, um bei der Abfahrt Finrschnee zu haben. Dafür ist der Aufstieg leichter. Es kann bei diesen Konditionen morgens auch sehr hart sein, dafür gibt es noch mal eigene Harscheisen, die man in die Bindung montiert und die dafür sorgen, dass man einen guten Halt auf sehr harter Unterlage hat.
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